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Sauna  >  Wirkung des Aufgusses

Wirkung des Aufgusses

 

Der ideale Zeitpunkt des Aufgusses ist das Ende der Hitzephase. 
Richten Sie Ihren Saunagang so ein, dass der Aufguss am Ende stattfindet.

 

Stefan in Aktion

 

Vom Standpunkt der Gesundheit bringt ein Aufguß keine besondere Wirkung. 

 

Es geht also um Erlebnis und Spaß.

 

Im Aufguß werden Sie meist nur Aufguß-Liebhaber finden. 

 

Aufgüsse dauern heute von zwischen 5 und 20 Minuten, mit 1 bis 4 „Durchgängen“, d. h. es wird bis 4-mal Wasser auf den Ofen gegossen und dann mit dem Handtuch gewedelt und die Hitze in der Sauna verteilt.


Die Hitzewirkung des Aufgusses können wir selbst steuern, indem wir die passende Stufe der Saunabänke wählen.
Nach oben zu ist es heisser. In einer 90°C – Sauna können es auf der unteren Stufe nur noch 70°C sein (vor dem Aufguß).

 

Die intensive Hitzeempfindung beim Aufguß beruht auf mehreren Ursachen:

  1. Durch das Wedeln mit dem Handtuch wird die kühlere „Haftschicht“ um unseren Körper entfernt und die heiße Luft trifft ungekühlt auf die Haut.

  2. Der mit Dampf, der beim Verdunsten Teil der Saunaluft wird, transportiert weit mehr Hitze als die „normale“ Saunaluft

  3. Es kondensiert Dampf auf unserer Haut, dabei wird sehr viel Wärme auf die Haut freigegeben.

 

Alle drei Faktoren führen zu einer Hitzeeinwirkung, kurzfristig verstärkt bis zu Faktor 5 (bezogen auf die Wärmemenge, nicht auf die Temperatur).

 

Die Hitzeeinwirkung läßt nach dem Wedeln schnell nach, so dass es meist gut auszuhalten ist.

Dennoch kann die Kerntemperatur des Körpers im Aufguß bis zu einem halben °C zuzsätzlich steigen, wenn es ein langer Aufguß ist.

 

Der Aufguß wirkt:

 

   Sehr intensiv, wie eine "Hitzeprüfung"

  

   Reinigend (Geist und Körper)

 

   Als Gemeinschaftserlebnis

 

   Entspannendes und befreiendes Ritual, weg vom Alltag, wie eine kurze Meditation

 

   Das Zischen des verdunstenden Wassers gehört natürlich auch zum Erlebnis


 

Die Vorlieben der Aufgußfans sind sehr unterschiedlich:

 

   Manche mögens eher sanft und mit Stille zum Meditieren

 

   Viele Aufgußliebhaber schätzen es richtig heiß!

 

   Mit Musik, ganz still, mit Eis, mit theatralen Elementen, da wird heute viel angeboten.


Normalerweise wissen die Aufgiesser, wie viel die Gäste vertragen.

 

Wenn es Ihnen persönlich zu viel wird, wechseln Sie auf eine oder zwei Stufen tiefer und wenn das nicht hilft, verlassen Sie die Sauna.

 

In manchen Saunen protestiert das Publikum gegen die Öffnung der Türe (Verlust an Hitze).
In diesem Fall sind Ihr Wohlbefinden und Ihre Gesundheit aber wichtiger als alles andere und Sie können die Saunakabine verlassen.

 

In Finnland wird  normalerweise nicht mit dem Handtuch oder Birkenbüscheln gewedelt. Die Beigabe von Aromaölen wird dort nicht so intensiv praktiziert. In Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden gibt es inzwischen eine riesige Auswahl an Saunadüften. Die Aufgussrituale werden immer vielfältiger und phantasievoller.

 

Wichtig:  Aromaöle nur stark mit Wasser verdünnt  auf den Ofen gießen, sonst kann es eine Stichflamme geben, die schon das Holz der Saunakabine entzündet hat!

 

Wichtig:

Die Abkühlungsphase nach dem Aufguß sollte ein paar Minuten länger dauern, weil die Körpertemperatur nach dem Aufguß geringfügig höher ist als nach der „normalen“ Sauna.

 

Die normale Abkühlphase:

 

Beim Abkühlen (mit Luft und Wasser) werden die Blutgefäße von Haut und Atemwegen auf „eng“ gestellt, d. h. die Abgabe der Wärme aus dem Körperinnern wird verringert. Dadurch erreichen wir einen Trainingseffekt für Kreislauf und Blutgefäße.

Die Herzfrequenz verringert sich beim Abkühlen sehr schnell um 20-40 Schläge/Min.

Die Normaltemperatur von 37 °C ist nach 15 Minuten wieder erreicht.


Auf keinen Fall warm abduschen, das erhöht die Gefahr eines Kollapses.


Der orthostatische Kollaps rührt daher, dass  die Versorgung des Gehirns mit Blut kurzzeitig unterbrochen wird (Blutdruckabfall). Damit werden die Signalleitungen zu den Muskeln kurz unterbrochen und wir fallen um. Das gefährlichste am Kollaps ist nicht der Kollaps an sich, sondern es sind die Verletzungen beim Sturz.

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